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PRESSEMITTEILUNGEN

 
Pressemitteilung vom 21.01.2008
 

Modell der Regionalschule birgt große Gefahren

 

Als „nicht praktikabel und sogar kontraproduktiv“ hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt das Konzept des bllv zur regionalen Schulent-wicklung bezeichnet: „Wenn sich jede Gemeinde autonom eine eigene Schulart und jedes Lehrerkollegium einen eigenen Lehrplan zusammenzimmern kann, geht zwangs-läufig die Vergleichbarkeit von schulischen Inhalten und Abschlüssen verloren. Und auch mit zentralen Bildungsstandards wird sich dann nicht verhindern lassen, dass Schüler bei einem Umzug von einer in eine andere Gemeinde in große Schwierigkeiten kommen werden – ein bayernweites Chaos ist damit praktisch vorprogrammiert.“

Ängste der Kommunen, als Standort an Attraktivität zu verlieren, wenn Schulen geschlossen werden, nannte der bpv-Vorsitzende nachvollziehbar. Staatsregierung und Regierungsfraktion forderte Schmidt daher auf, bei ihren Überlegungen zur Stärkung aller Schularten bestehende Sorgen vor einer Ausdünnung des örtlichen Bildungsangebotes noch ernster zu nehmen und sich noch gezielter für den Erhalt eines wohnortnahen Schulangebotes einzusetzen.


Für den Inhalt verantwortlich: Peter Missy, Pressesprecher des bpv, E-Mail: Pressestelle des bpv  |  Adresse

 
 
   
   
   
   
   
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