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Prof.
Dr. Walter Eykmann - 30 Jahre war er Abgeordneter im Bayerischen
Landtag. 22 Jahre lang leitete er den Ausschuss für Fragen des
öffentlichen Dienstes. Am heutigen Donnerstag nun findet die
letzte Sitzung des ‚Eykmann-Ausschusses’ unter seinem
langjährigen Vorsitzenden statt. Mit Prof. Dr. Eykmann, der aus
Altersgründen nicht mehr für den Bayerischen Landtag kandidieren
wird, „geht in der Landespolitik leider eine Ära zu Ende“,
drückte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max
Schmidt sein Bedauern aus. „Prof. Dr. Eykmann war ein wahrhaft
einzigartiger Vorsitzender eines deutschlandweit einzigartigen
Ausschusses. Bildung, Sachverstand und Selbstbewusstsein,
Weitsicht, taktisches Geschick und Hartnäckigkeit, gepaart mit
Esprit und Witz, aber auch die Fähigkeit zur Selbstkritik
gehören zu seinen Gaben und herausragenden Kennzeichen, mit
denen er sich selbst beim politischen Gegner großen Respekt
erwarb“, würdigte Schmidt den scheidenden Ausschussvorsitzenden.
Prof. Dr. Eykmanns Anliegen in all den Jahren seiner
Zugehörigkeit zum Bayerischen Landtag sei es immer gewesen,
finanziell und politisch vorhandene Spielräume zugunsten des
öffentlichen Dienstes zu nutzen, um dessen Leistungsfähigkeit zu
stärken und Konkurrenzfähigkeit zu erhalten. Dies ist ihm auch
immer wieder gelungen.
„Für
uns Lehrerverbände war der ehemalige Kollege Prof. Dr. Eykmann
aber nicht nur in allen berufspolitischen Fragen ein
hochgeschätzter Partner“, erinnerte der bpv-Vorsitzende. Der
ehemalige Gymnasiallehrer Dr. Walter Eykmann, der seit langem
auch als Honorarprofessor für Pädagogik an der Universität
Würzburg engagiert ist, habe sich auch bildungspolitisch durch
seinen erfolgreichen Einsatz für die Einrichtung einer Professur
für Gymnasialpädagogik an seiner ‚Heimatuniversität’ bleibende
Verdienste erworben. Zu den zahlreichen Auszeichnungen, die
Prof. Dr. Eykmann in Anerkennung seines politischen und
ehrenamtlichen Wirkens erhalten hat, gehören daher auch die
Ehrennadeln in Silber und Gold sowie die äußerst selten
verliehene Medaille „Pro Meritis“ des Bayerischen
Philologenverbandes, dem er seit 42 Jahren angehört und zu dem
er sich – auch in politisch schwierigen Zeiten – stets bekannt
hat. |